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23. Mai 2010 22:34
Bremer Pflege- und Wundkongress 2010 wieder mit Besucherzuwachs

VON: BMS, MESSE BREMEN



ICW e. V. stellt neue Projekte vor

 

Schwerpunktthemen

„Onkologische Pflege“ und

„Passt die Wunde ins Budget?“

Volle Gänge, bis zum letzten Platz besetzte Vortragssäle, zufriedene Aussteller und Besucher – der Bremer Pflegekongresses und der Deutsche Wundkongress setzen ihre Erfolgsgeschichte fort: 3.393 Teilnehmer (das ist im Vergleich zum letzten Jahr ein Zuwachs von 740) besuchten beide Kongresse am 5. und 6. Mai 2010 im Congress Centrum und in der Messe Bremen. Es fand ein reger Austausch über aktuelle Themen und Entwicklungen zur Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden und zu aktuellen Themen aus der Pflege statt.

Begleitet wurde der Kongress von einer Fachmesse mit 87 Ausstellern. Schwerpunktthemen waren in diesem Jahr die „Herausforderung Onkologische Pflege“, Qualität durch vernetzte Kompetenz, multiprofessionelle Teams, Schmerzmanagement, die Frage „Passt die Wunde ins Budget?“, Tumorwunden und Therapiestrategien.

 

Deutscher Wundpreis für

Posterpräsentation vergeben

In diesem Jahr zum ersten Mal wurde der Deutsche Wundpreis für die besten Poster vergeben. Die Jury bestand aus Herrn Prof. Dr. Matthias Augustin, Herrn Bernd Assenheimer, Herrn Prof. Knut Kröger und Frau Anke Bültemann. Der Preis beinhaltet einen Geldpreis von insgesamt 1.000 EUR und einen gläsernen Obelisk, in dem jedes Jahr die Namen des ersten Preisträgers eingraviert werden. Dies wird sozusagen ein Wanderpokal welcher in Bremen bleibt. Der erste Preisträger erhält gleichzeitig einen gläsernen Obelisk für sich.

Der dritte Preis ging an Christian Moosmann vom Uniklinikum Freiburg für die Präsentation des Wundmanagementes bei onkologischen Patienten. Hierfür gab es eine Urkunde und einen Geldpreis in Höhe von 200 E Der zweite Preis wurde für das Poster „Hubri-Schiene zur Druckentlastung bei Gamaschenulzera“ vergeben, dass Frau Deutschle-Coerper aus Nürnberg eingereicht hatte. Es wurde mit 300 E honoriert. Siegerarbeit wurde das Poster von Frau Paula Weishäupl-Karstens, P. Zardo und I. Kutschka von der Medizinischen Hochschule Hannover für die Arbeit zu „Wundmanagement in der Klinik für HTTG der MHH“. Frau Weishäupl-Karstens konnte neben einem Geldpreis in Höhe von 500 E auch den ersten gläsernen Obelisk als „Deutscher Wundpreis 2010“ in Empfang nehmen. Die Inhalte dieser Poster und ausgewählter Sitzungen werden in einem gesonderten Kongressbericht im nächsten Heft vorgestellt. Zukünftig wird auf dem Kongressgelände der Monolith mit Sockel ausgestellt, in den die Namen der Preisträger eingraviert sind. Innovative Konzepte in der Wundversorgung werden sollen gefördert und anerkannt werden, so die Zielsetzung der ICW e. V. zu diesem Projekt.

 

Termin 2011 schon festgelegt

Es steht auch schon ein neuer Termin fest für den nächsten Kongress fest: Der 7. Bremer Pflegekongress und Deutsche Wundkongress laden am 11. und 12. Mai 2011 in die Messe Bremen und das Con-gress Centrum Bremen ein. Weitere Informationen gibt es online unter www.bremer-pflegekongress.de und www.deutscher-wundkongress.de.

 

ICW e. V. stellt neue Projekte bei der Mitgliederversammlung vor

Mit dem erfolgreichen Kongress im Hintergrund und einer ständig anwachsenden Mitgliederzahl – mittlerweile sind es mehr als 1.700 – hat sich die ICW e. V. einige neue Projekte vorgenommen, die auf der Mitgliederversammlung vorgestellt wurden.

Dort wurde bei der Vorstandswahl der amtierende Vorstand wiedergewählt: Frau Veronika Gerber (1. Vorsitzende), Herr PD Dr. -Andreas Schwarzkopf (stellv. Vorsitzender), Herr Bernd Assenheimer (Schriftführer), Prof. Dr. Knut Kröger (stellv. Schriftführer), Anke Bültemann (Kassenwart) und Dr. Heinz-Dieter Hoppe (stellv. Kassenwart).

Frau Verheyen-Cronau von der Zertifizierungsstelle hatte in Chengduan das erste in China abgehaltene Wundseminar der ICW e. V. besucht und berichtete den Mitgliedern sehr anschaulich von ihren Erfahrungen.

Die ICW e. V. hat unter anderem aufgrund zunehmender Anfragen von Wundpatatienten nach Wundbehandlungszentren in Heimatnähe eine Arbeitsgruppe gebildet, die Kriterien für ein ICW-Gütesiegel erarbeiten wird. Ziel ist, entsprechend qualifizierte Wundambulanzen, Facharztpraxen und auch Pflegedienste identifizierbar zu machen. Hierzu soll ein ähnliches System wie bei den Wundseminaren aufgebaut werden: eine „Zertifizierstelle“, Beratung und Audits. Mit der Mamedicon GmbH konnte auch ein kompetenter Partner für dieses Projekt gewonnen werden.

Dr. Schwarzkopf stellte die neue Broschüre „Leitlinie zur Hygiene in der Wundversorgung“ vor, die druckfrisch zum Kongress erschienen ist. Die nächste Broschüre zum Thema Kompression ist auch schon in Arbeit und demnächst erscheinen. Schwarzkopf berichtete auch kurz über den ersten ICW-Kongress-Süd, der im Rahmen des Bad Kissinger Hygienekongresses Mitte März in Bad Kissingen stattfand.

 



Links:

www.bremer-pflegekongress.de

www.deutscher-wundkongress.de





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