D Versorgungsmanagement

Was ist unter dem Begriff "Versorgungsmanagement" zu verstehen?

Der ICW e.V. versteht unter „Versorgungsmanagement“ die Ermittlung des jeweiligen Hilfebedarfes des Patienten und die strukturierte Kommunikation innerhalb des für den Patienten zuständigen Netzwerks.

Der Versorgungsprozess wird begleitet und bei Bedarf der noch fehlende Netzwerkpartner ermittelt, damit das, mit dem Patienten vereinbarte Behandlungsziel erreicht werden kann.

Ein wichtiges Thema im Versorgungsmanagement ist die Patientenedukation

Um dem Patienten ein großes Maß an Selbstständigkeit zu geben, wird dafür gesorgt, dass der Patient durch Information, Schulung, Beratung und Anleitung (Matscheko 2010) möglichst viel über seine Situation weiß, seine Erkrankungen und Bedürfnisse kennt und sie weitestgehend selbst steuern und damit umgehen kann.

Der ICW e.V. erwartet, dass Personen die im Versorgungsmanagement tätig sind, dem Patienten dieses zukommen lassen, weil sie die Patientenedukation als wesentlichen Bestandteil sehen.

Anforderungen

  • Fallmanagement für die bedarfsorientierte Versorgung

  • Mindestens 50 Patienten / Jahr in der aktiven Fallführung

  • Qualifikation "Pflegerischer Fachexperte" erforderlich (oder vergleichbare Fortbildungen)

  • Unterstützung der primär versorgenden Einrichtung

  • Vertrag mit dem Patienten erforderlich (Datenschutz, Datenübermittlung an bisherig unbeteiligte Dritte, ...)

  • Erstellung des Versorgungsplans

  • Durchführung der zielorientierten Patientenedukation

  • Realisation von Tätigkeiten im Rahmen des Netzwerkes