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>> Standards der ICW - Stand 2020 zum Download


Erster Awareness-Day zur chronischen Wunde

Am 13.07.2022 findet der erste Chronic Wound Awareness Day (CWAD) zum Thema „Diabetisches Fußsyndrom“ statt, damit Menschen mit chronischen Wunden und die Beeinträchtigungen, mit denen sie sich auseinander setzen müssen, mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen.

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Positionspapier der Initiative ChronischeWunde (ICW) e.V. zur Nomenklatur des Débridements chronischer Wunden

Zusammenfassung

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Die heute in der Wundbehandlung verwendete Nomenklatur ist interdisziplinär und
interprofessionell sehr unterschiedlich. Daher ist es ein Anliegen der Fachgesellschaft
Initiative Chronische Wunde (ICW) e.V. bislang unklare Begriffe eindeutig und
nachvollziehbar zu beschreiben. Von den Experten der ICW wurde daher in einem
Konsensusverfahren als Débridement chronischer Wunden die Entfernung von
anhaftendem, abgestorbenem Gewebe, Krusten oder Fremdkörpern aus Wunden
bezeichnet. Hierfür gibt es verschiedene Therapieoptionen, die als autolytisches,
biochirurgisches, mechanisches, osmotisches, proteolytisches/enzymatisches und
technisches Débridement unterschieden werden können. Bei dem chirurgischen
Débridement wird zudem zwischen meist ambulant durchführbaren scharfen
Débridements wie beispielsweise kleineren chirurgischen Eingriffen und chirurgischen
Débridements mit adäquater Anästhesie in einem Operationssaal differenziert. Als
Wundspülung wird von der ICW die Entfernung von nicht haftenden Bestandteilen auf
Wunden mit sterilen Lösungen bezeichnet.
Débridement und/oderWundspülung sind oft der erste Schritt einer phasengerechten
modernen Wundbehandlung. Mehrere Methoden eignen sich für die Anwendung einer
kombinierten oder sukzessiven Therapie. Bei der Entscheidung, welche therapeutische
Option hierbei zum Einsatz kommt, sollte eine Vielzahl individuell unterschiedlicher
Faktoren in Abhängigkeit von den zu behandelnden Patienten, aber auch von den
Therapeuten berücksichtigt werden. Die letztendliche individuelle Entscheidung für
eine Methode sollte jeweils gemeinsam mit den Patienten getroffen und anschließend
adäquat dokumentiert werden.

Erweitere Kompetenzen in den Rahmenempfehlungen nach § 132a Abs. 1 SGB V

Der GKV-Spitzenverband hat in den Rahmenempfehlungen nach § 132a Abs. 1 SGB V Änderungen vorgenommen, die die Versorgung von Menschen mit schwerheilenden und chronischen Wunden betreffen. Im § 6 Anforderungen an die Eignung von spezialisierten Leistungserbringern zur Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden wird für die verantwortliche Pflegefachkraft eine Zusatzqualifikation von mindestens 168 Unterrichtseinheiten (UE) gefordert. Alle Fachtherapeuten ICW® erfüllen diese Vorgaben, da neben dem Fachtherapeuten ICW, der 120 UE umfasst, vorab der Wundexperte ICW® mit 56 UE hinzukommt, so dass die Vorgaben mit dann 176 UE mehr als erfüllt sind.

Alle „übrigen Pflegefachkräfte“ benötigen über die berufliche Qualifikation hinaus „eine spezifische Zusatzqualifikation zur Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden im Umfang von mindestens 84 UE“. Nachdem der Wundexperte 56 UE ausweist, können alle Wundexperten ICW mit gültigem Zertifikat über ein aufbauendes Modul aus dem Fachtherapeut (Modul 1) mit 32 UE, somit gesamt 88 UE, die erforderliche Qualifikation für die „Pflegefachkraft, die die fachpflegerische Versorgung übernimmt“ (Mitarbeiter) erhalten. Das Modul wird über die anerkannten Bildungsträger der ICW bundesweit angeboten.

Um die fachlichen Kompetenzen zu halten wird, analog den ICW-Vorgaben (hier 8 UE), eine jährliche Fortbildungspflicht im Umfang von 10 Zeitstunden (= 13,25 UE bzw. Rezert.-Punkte) gefordert.

Insgesamt erweist sich das Curriculum, mit dem modularen Aufbau und dem dreistufigen Bildungskonzept der ICW als sehr flexibel um auf Veränderungen zu reagieren.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zertifizierungsstelle, die dazu kostenlose Infoseminare anbietet (zert.kroll@icwunden.de) sowie den Formularen unter:

Info Wundseminare und Curriculum Wundexperte ICW® sowie Curriculum Fachtherapeut Wunde ICW®

Informationen Wundseminare/Rezertifizierung und Corona-Pandemie - UPDATE November 2021 (Corona bedingte organisatorische und didaktische Anpassungen)

Aufgrund der Corona-Epidemie hat sich unser Alltag verändert, wovon auch die Bildungsveranstaltungen betroffen sind. Viele Seminare wurden abgesagt oder verschoben. Bei den in naher Zukunft geplanten Veranstaltungen, herrscht noch Unklarheit, ob diese stattfinden können. Informationen zu den Regelungen in Bezug auf Prüfungen und die Rezertifizierung finden Sie hier >> weiterlesen ...

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die >> Anerkennungs- und Zertifizierungsstelle ICW e.V./PersCert TÜV

ICW-Seminare in China – eine mehr als 10jährige Erfolgsgeschichte!

Schon seit über 10 Jahren werden die Bildungskonzepte zum Wundexperten und zum Ärztlichen Wundexperten in China erfolgreich umgesetzt und erfreuen sich außerordentlicher Beliebtheit und großem Ansehen. >> weiterlesen

Information zur Übergangsfrist AM-RL

Mit Beschluss vom 20.08.2020 zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie (AM-RL) hat der G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) weitgehende Entscheidungen zur Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit von Verbandmitteln und sonstigen Produkten zur Wundversorgung getroffen. >> weiterlesen

50.000 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen Wundexperte ICW®

Bereits im Juli 2021 konnten wir dem 50.000 Absolventen zum erfolgreichen Abschluss "Wundexperte ICW®" gratulieren. >> weiterlesen ...

Wundexperte ist nicht gleich Wundexperte ICW®

Verunsicherung bezüglich angebotener Wundexpertenkurse - Sackgasse für Absolventen bei fehlendem ICW Abschluss >> weiterlesen...

Stipendien Fach- und Pflegetherapeut Wunde ICW

Die Initiative Chronische Wunden vergibt Stipendien zur Erlangung der Abschlüsse Fach- bzw. Pflegetherapeut Wunde ICW®. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten jeweils einen Zuschuss in Höhe von 800,- resp. 600,- Euro.

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Stellungnahme der Initiative Chronische Wunden zur Einführung der Unterdrucktherapie (NPWT) in die ambulante Versorgung

Die Niederdruckwundtherapie (Vakuumversiegelung von Wunden) soll im ambulanten Bereich eingeführt werden. Bislang war diese Therapie nur auf Einzelfallentscheidung von Kostenträgern verordnungs- und erstattungsfähig. Um diese Form der Therapie im ambulanten Bereich realisieren zu können, bedarf es einiger Rahmenbedingungen, die geregelt werden sollten. Die Fachgesellschaft Initiative Chronische Wunden hat entsprechend dazu Stellung genommen und diese Stellungnahme dem Bewertungsausschuss zukommen lassen.

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Positionspapier der Initiative Chronische Wunden

Die Initiative Chronische Wunden (ICW e.V.) ist eine multiprofessionelle Fachgesellschaft, die sich für die Belange von Menschen mit chronischen Wunden sowie deren Behandler professionell engagiert. Ziele des ICW e.V. sind die Prävention chronischer Wunden und die Unterstützung von Menschen mit chronischen Wunden (z.B. Dekubitus, Ulcus cruris, Diabetisches Fußsyndrom) und therapeutischer Teams durch entsprechend fachlich qualifizierter Bildungsmaßnahmen. Der ICW e.V. entwickelt und veröffentlicht Qualitätssicherungsmaßnahmen im Bereich der Prävention und Behandlung chronischer Wunden.

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