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>> Standards der ICW - Stand 2020 zum Download


Ausschreibung Förderprojekte 2023 - Deadline 06.12.2022

 

Die ICW wird für das Jahr 2023 wieder bis zu 20.000 € als Fördermittel für Projekte vergeben. Die zu fördernden Projekte sollen sich inhaltlich mit der Prävention oder der Verbesserung der Qualität der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden beschäftigen.. Weiterlesen ...

Online-Informationsveranstaltung zum Thema spezialisierte Leistungserbringer in der ambulanten Pflege

Online-Informationsveranstaltung zum Thema spezialisierte Leistungserbringer in der ambulanten Pflege/erweiterte Kompetenzen in den Rahmenempfehlungen nach §132a Abs. 1 SGB V.

  • für Absolvierende und potenzielle Teilnehmende unserer Bildungsangebote
  • für Interessierte Personen

Donnerstag, 01. Dezember 2022 von 17.00 bis ca. 18.00 Uhr als ZOOM-Veranstaltung

Sie sind Wundexperte ICW® und in der ambulanten Pflege tätig? Überlegt Ihr Pflegedienst sich auf die Versorgung von Menschen mit chronischen und schwer heilenden Wunden zu spezialisieren? Sie sind gerade dabei sich zu spezialisieren? Sie sind Pflegedienstinhaber und benötigen Informationen, um sich zu entscheiden?

Ab dem 01.01.2022 ist die Vereinbarung zur §6 Rahmenempfehlung HKP 16-21 in Kraft getreten. Sie enthält konkrete Vorgaben für Pflegedienste, um sich für die Versorgung von Menschen mit schwerheilenden und chronischen Wunden von den Krankenkassen anerkennen zu lassen. Die Leiterin der Zertifizierungsstelle Frau Verheyen-Cronau stellt Ihnen konkrete Lösungen auf Basis der vorhandenen Kurskonzepte vor. Durch den Abschluss des Fachtherapeut Wunde ICW® können Absolventen die Qualifikation für die „verantwortliche Pflegefachkraft“ (Leitung) erlangen. Alle Wundexperten ICW® mit gültigem Zertifikat können über ein aufbauendes Modul aus dem Fachtherapeut Wunde (Modul 1) die erforderliche Qualifikation für die „Pflegefachkraft, die die fachpflegerische Versorgung übernimmt“ (Mitarbeiter) erhalten.

Nutzen Sie Ihre Vorteile!

  • Alles aus einer Hand
  • Konzept durch Ihre ICW Anerkennungs- und Zertifizierungsstelle
  • Ausführung durch qualitätsgeprüfte und anerkannte ICW-Bildungsanbieter
  • Abschluss mit Zertifikat

Das hört sich für Sie interessant an? Melden Sie sich direkt an bei Frau Kroll: zert.kroll@icwunden.de

Erweitere Kompetenzen in den Rahmenempfehlungen nach § 132a Abs. 1 SGB V

Der GKV-Spitzenverband hat in den Rahmenempfehlungen nach § 132a Abs. 1 SGB V Änderungen vorgenommen, die die Versorgung von Menschen mit schwerheilenden und chronischen Wunden betreffen. Im § 6 Anforderungen an die Eignung von spezialisierten Leistungserbringern zur Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden wird für die verantwortliche Pflegefachkraft eine Zusatzqualifikation von mindestens 168 Unterrichtseinheiten (UE) gefordert. Alle Fachtherapeuten ICW® erfüllen diese Vorgaben, da neben dem Fachtherapeuten ICW, der 120 UE umfasst, vorab der Wundexperte ICW® mit 56 UE hinzukommt, so dass die Vorgaben mit dann 176 UE mehr als erfüllt sind.

Alle „übrigen Pflegefachkräfte“ benötigen über die berufliche Qualifikation hinaus „eine spezifische Zusatzqualifikation zur Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden im Umfang von mindestens 84 UE“. Nachdem der Wundexperte 56 UE ausweist, können alle Wundexperten ICW mit gültigem Zertifikat über ein aufbauendes Modul aus dem Fachtherapeut (Modul 1) mit 32 UE, somit gesamt 88 UE, die erforderliche Qualifikation für die „Pflegefachkraft, die die fachpflegerische Versorgung übernimmt“ (Mitarbeiter) erhalten. Das Modul wird über die anerkannten Bildungsträger der ICW bundesweit angeboten.

Um die fachlichen Kompetenzen zu halten wird, analog den ICW-Vorgaben (hier 8 UE), eine jährliche Fortbildungspflicht im Umfang von 10 Zeitstunden (= 13,25 UE bzw. Rezert.-Punkte) gefordert.

Insgesamt erweist sich das Curriculum, mit dem modularen Aufbau und dem dreistufigen Bildungskonzept der ICW als sehr flexibel um auf Veränderungen zu reagieren.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zertifizierungsstelle, die dazu kostenlose Infoseminare anbietet (zert.kroll@icwunden.de) sowie den Formularen unter:

Info Wundseminare und Curriculum Wundexperte ICW® sowie Curriculum Fachtherapeut Wunde ICW®

Fördermitgliedschaft im Deutschen Pflegerat (DPR)

Wir freuen uns sehr, den Deutscher Pflegerat als Fördermitglied mit unserer pflegefachlichen Expertise seit dem 1. Juli unterstützen zu dürfen. Auf eine gute Zusammenarbeit!

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR): „Durch die Mitarbeit der „Initiative Chronische Wunden“ haben wir nun einen Partner mit einer hohen pflegefachlichen Kompetenz für die Versorgung von Wunden an unserer Seite. Damit wird die pflegefachliche Expertise des Deutschen Pflegerats gestärkt. Dies gilt insbesondere für den neuen Zuschnitt pflegerischer Aufgaben mit mehr Kompetenzen für Pflegefachpersonen bei der Versorgung von Wunden. Damit ist es uns möglich, diesen Prozess mit unserer erweiterten, fachlichen Kompetenz umfassender begleiten zu können.“

Veronika Gerber, Vorstandsvorsitzende der Initiative Chronische Wunden (ICW): „Die Aufnahme im Deutschen Pflegerat ist ein Meilenstein für unsere Fachgesellschaft, die Rahmenbedingungen für die pflegerische Wundversorgung aktiv mitgestalten zu können. Die ICW setzt sich durch Entwicklung und Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen (ICW Schulungskonzepte, Publikationen, Kongresse) und Organisationsstrukturen (ICW Wundsiegel) sowie durch die Kooperation mit anderen Fachgesellschaften (u.a. Deutscher Wundrat, WundDACH, EWMA) für die Belange von Menschen mit chronischen Wunden und deren Behandlungsteam ein. Da die Versorgung eine multiprofessionelle Aufgabe ist, ist die ICW keine rein pflegerische Fachgesellschaft. Daher können wir unsere pflegerische Wundexpertise „nur" als Fördermitglied des Deutschen Pflegerats einbringen. Das werden wir aber mit vollem Einsatz zur Interessenvertretung der Pflegefachpersonen in der Wundbehandlung realisieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Positionspapier der Initiative ChronischeWunde (ICW) e.V. zur Nomenklatur des Débridements chronischer Wunden

Zusammenfassung

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Die heute in der Wundbehandlung verwendete Nomenklatur ist interdisziplinär und
interprofessionell sehr unterschiedlich. Daher ist es ein Anliegen der Fachgesellschaft
Initiative Chronische Wunde (ICW) e.V. bislang unklare Begriffe eindeutig und
nachvollziehbar zu beschreiben. Von den Experten der ICW wurde daher in einem
Konsensusverfahren als Débridement chronischer Wunden die Entfernung von
anhaftendem, abgestorbenem Gewebe, Krusten oder Fremdkörpern aus Wunden
bezeichnet. Hierfür gibt es verschiedene Therapieoptionen, die als autolytisches,
biochirurgisches, mechanisches, osmotisches, proteolytisches/enzymatisches und
technisches Débridement unterschieden werden können. Bei dem chirurgischen
Débridement wird zudem zwischen meist ambulant durchführbaren scharfen
Débridements wie beispielsweise kleineren chirurgischen Eingriffen und chirurgischen
Débridements mit adäquater Anästhesie in einem Operationssaal differenziert. Als
Wundspülung wird von der ICW die Entfernung von nicht haftenden Bestandteilen auf
Wunden mit sterilen Lösungen bezeichnet.
Débridement und/oderWundspülung sind oft der erste Schritt einer phasengerechten
modernen Wundbehandlung. Mehrere Methoden eignen sich für die Anwendung einer
kombinierten oder sukzessiven Therapie. Bei der Entscheidung, welche therapeutische
Option hierbei zum Einsatz kommt, sollte eine Vielzahl individuell unterschiedlicher
Faktoren in Abhängigkeit von den zu behandelnden Patienten, aber auch von den
Therapeuten berücksichtigt werden. Die letztendliche individuelle Entscheidung für
eine Methode sollte jeweils gemeinsam mit den Patienten getroffen und anschließend
adäquat dokumentiert werden.

ICW-Seminare in China – eine mehr als 10jährige Erfolgsgeschichte!

Schon seit über 10 Jahren werden die Bildungskonzepte zum Wundexperten und zum Ärztlichen Wundexperten in China erfolgreich umgesetzt und erfreuen sich außerordentlicher Beliebtheit und großem Ansehen. >> weiterlesen

Information zur Übergangsfrist AM-RL

Mit Beschluss vom 20.08.2020 zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie (AM-RL) hat der G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) weitgehende Entscheidungen zur Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit von Verbandmitteln und sonstigen Produkten zur Wundversorgung getroffen. >> weiterlesen

50.000 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen Wundexperte ICW®

Bereits im Juli 2021 konnten wir dem 50.000 Absolventen zum erfolgreichen Abschluss "Wundexperte ICW®" gratulieren. >> weiterlesen ...

Wundexperte ist nicht gleich Wundexperte ICW®

Verunsicherung bezüglich angebotener Wundexpertenkurse - Sackgasse für Absolventen bei fehlendem ICW Abschluss >> weiterlesen...

Stellungnahme der Initiative Chronische Wunden zur Einführung der Unterdrucktherapie (NPWT) in die ambulante Versorgung

Die Niederdruckwundtherapie (Vakuumversiegelung von Wunden) soll im ambulanten Bereich eingeführt werden. Bislang war diese Therapie nur auf Einzelfallentscheidung von Kostenträgern verordnungs- und erstattungsfähig. Um diese Form der Therapie im ambulanten Bereich realisieren zu können, bedarf es einiger Rahmenbedingungen, die geregelt werden sollten. Die Fachgesellschaft Initiative Chronische Wunden hat entsprechend dazu Stellung genommen und diese Stellungnahme dem Bewertungsausschuss zukommen lassen.

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Positionspapier der Initiative Chronische Wunden

Die Initiative Chronische Wunden (ICW e.V.) ist eine multiprofessionelle Fachgesellschaft, die sich für die Belange von Menschen mit chronischen Wunden sowie deren Behandler professionell engagiert. Ziele des ICW e.V. sind die Prävention chronischer Wunden und die Unterstützung von Menschen mit chronischen Wunden (z.B. Dekubitus, Ulcus cruris, Diabetisches Fußsyndrom) und therapeutischer Teams durch entsprechend fachlich qualifizierter Bildungsmaßnahmen. Der ICW e.V. entwickelt und veröffentlicht Qualitätssicherungsmaßnahmen im Bereich der Prävention und Behandlung chronischer Wunden.

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